„Herz zeigen“ der dm Drogerie Lindenauer Markt

Eine freudige Mitteilung gab es gestern für die Diabetes Kids Leipzig.
Dank der Aktion „Herz zeigen“ der dm Drogerie Lindenauer Markt in Leipzig, erhielten die Diabetes Kids Leipzig einen Spendenscheck im Wert von 600,- Euro.
Carsten Haustein, Schatzmeister des Vereins, konnte gestern den Scheck entgegennehmen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Zinn von der dm Drogerie am Lindenauer Markt, die uns für diese Aktion vorgeschlagen hat und den Scheck persönlich überreichte.

Ferienfreizeit 2018

Nun ist sie vorbei, die Ferienfreizeit 2018.
Wir hoffen das alle  58 Kinder genauso viel Spaß hatten wie wir, dass alle etwas aus den Schulungen mitnehmen konnten und sich gut erholt haben. Bei Wanderungen, Staudamm bauen, Sport und Spiel, beim chillen und bei den Schulungen wurde wieder viel erlebt. Nicht fehlen durfte die Nachtwanderung mit gefährlicher Mutprobe. Auch der Besuch im Freibad, mit der notwendigen Abkühlung nach 6 km Wanderung, hat allen Spaß gemacht. Die Bilder sind ein kleiner Vorgeschmack auf unsere DVD die es wieder am Jahresende geben wird.

Viele Grüße vom Vorstand

„Dr. Martin Schönauer Sozialpreis“

Die Diabetes Kids Leipzig konnten in Person des Vorstandsmitglieds Claudia Friedrich den „Dr. Martin Schönauer Sozialpreis“ in Empfang nehmen. Gestiftet wird dieser Preis vom Rotary Club Leipzig „Alte Börse“. Der Preis in Höhe von 3000,- Euro wird zur Unterstützung der Projekte des Vereines zu Verfügung gestellt.

Wir möchten uns ganz herzlich beim Rotary Club Leipzig „Alte Börse“ bedanken, der uns zum wiederholten Mal durch eine großzügige Zuwendung unterstützt. Das Geld werden wir zum größten Teil für die Ferienfreizeit 2018 verwenden, in die wir in diesem Jahr mit 60! Kindern und Jugendlichen fahren.

Der Vorstand

„Dr. Martin Schönauer Sozialpreis“

Frühlingsfest im Kletterpark

Am 28. April fand unser jährliches Frühlingsfest statt.
Traumhaftes Wetter und ein toller Hochseilgarten am Markkleeberger See waren beste Voraussetzungen für einen schönen Vormittag. Fast 40 kleine und größere Kletterer bezwangen die unterschiedlichsten Aufgaben im Wirrwarr aus Seilen, Leitern und vielen lustigen Hindernissen. Nach der sehr schönen, aber auch anstrengenden Leistung, warteten leckere Bratwürste darauf ihrer Bestimmung zugeführt zu werden.
Bei informativen Gesprächen, nicht nur um das Thema Diabetes, verging die Zeit dann auch sehr schnell. Mit über 70 Teilnehmern war unser Frühlingsfest wieder sehr gut besucht
Vielen Dank an Christian Franze, der uns wieder seinen Grill, Marke XXL zu Verfügung gestellt hat. Herzlichen Dank auch an das Team vom Kletterpark am Markkleeberger See die uns sehr professionell und freundlich betreut haben.

Der Vorstand

2. Angehörigenschulung der Diabetes Kids Leipzig

Kurzmitteilung

Am 14.04.2018 fand unsere zweite Angehörigenschulung der Diabetes Kids Leipzig statt.
Mit knapp 50 Teilnehmern war diese wieder sehr gut besucht. Mit einem sehr informativen Vortrag über die Erkrankung Diabetes mellitus Typ1, stimmte Frau Dr. Klamt die Anwesenden auf die folgende Arbeit in kleinen Gruppen ein. Viele Fragen konnten beantwortet werden, viele Probleme wurden angesprochen und auch beseitigt.
Sicher kann nicht jedes individuelle Anliegen in einer solchen Veranstaltung behoben werden, aber alle konnten mit viel neuem Wissen nach Hause gehen und dieses hoffentlich auch gleich einsetzen und anwenden.
Ein großer Dank geht an das Diabetes Team des MVZ der Uni Klinik Leipzig. Ein herzlicher Dank auch an das Marriott Hotel Leipzig die uns wieder die Veranstaltungsräume und Technik kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Der Vorstand

Diabetes Kids Leipzig im Freizeitpark Belantis

Kurzmitteilung

Am 14. Oktober war es endlich soweit. Eine Gruppe von 150 Leipziger Diabetes Kids und ihren Familien machte den Belantis Freizeitpark unsicher.
Bei wunderschönem Herbstwetter war es für alle Großen und Kleinen ein grandioses Erlebnis. Nach unzähligen Runden auf Karussellen, Achterbahnen und anderen Fahrgeschäften ging, leider, auch dieser Tag zu Ende. Aber alle sind die Heimreise mit einem Lächeln im Gesicht und einer Menge toller Erlebnisse im Gepäck angetreten.

Ein ganz großer Dank geht an den Spender, der den Diabetes Kids Leipzig diese 150 Eintrittskarten und für jeden Teilnehmer einen Verzehrgutschein, zur Verfügung gestellt hat.

Erste Oma/Opa-Schulung der Diabetes Kids Leipzig

Vergangenen Samstag fand die erste Schulung für Omas, Opas und Angehörige von an Diabetes erkrankten Kindern statt. Mit fast 40 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht. Nach einer kurzen Begrüßung eröffnete Frau Dr. Klamt die Schulung mit einem sehr anschaulichem Vortrag über die Krankheit Diabetes mellitus. Dabei ging sie auf die Entstehung, Behandlung, mögliche Folgen und Risiken der Erkrankung ein.
Im Anschluss an diesen Vortrag konnten sich die Teilnehmer für eine von vier Themengruppen entscheiden. Hypo-Hyperglykämie, Pumpenschulung, Penschulung und Ernährungsberatung/KE-Berechnung standen dabei zur Wahl. In kleiner Runde konnten individuell Probleme und Fragen besprochen werden.
Nach einem kleinen Mittagsimbiss konnte sich jeder für eine andere Themengruppe entscheiden.
Viele Fragen wurden beantwortet, Ängste und Bedenken konnten abgebaut werden und für alle Anwesenden war es eine Erfahrungsreiche Veranstaltung. Sicher konnten nicht alle Fragen beantwortet, nicht jedes Problem geklärt werden, dies hätte den Rahmen einer solchen Schulung auch gesprengt. Aber wir arbeiten an einer Fortsetzung.
Ein herzlicher Dank geht an das Team des MVZ der Universitätskinderklinik mit Frau
Dr. Klamt, Ernährungswissenschaftlerin Frau Thiele, Schwester Kristin und Schwester Maren. Nur durch die professionelle Unterstützung des Diabetes Teams wurde diese Veranstaltung erst möglich und realisierbar.
Vielen Dank auch an das Marriott Hotel Leipzig, in dem wir schon seit fünf Jahren regelmäßig die Konferenzräume kostenfrei nutzen können.

Der Vorstand der Diabetes Kids Leipzig

Jugendwochenende 2016

Am 03. bis 05. November waren wir wieder in Naumburg zu Gast um dort unsere Jugendschulung durchzuführen. Knapp 50 Jugendliche sind ins Euroville Naumburg gereist um ein paar spannende Tage zu erleben.
Der Freitag Mittag und Nachmittag waren angefüllt mit Schulungen rund um das Thema Diabetes. Am Abend wurde es sportlich. Zum zweiten Mal unterstützten uns Daniel Schnellting (mehrfacher Deutscher Meister im 200m Sprint) und Melanie Schipfer (Ironman Triathletin). Beide selber seit vielen Jahren Diabetiker, konnten sie den Jugendlichen viele hilfreiche Tipps geben und zeigen das man trotz Diabetes Höchstleistungen erreichen kann. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Bewegung. Durch eine Wanderung und einem intensiven Sportteil kam der eine oder andere dann doch ordentlich ins schwitzen.
Alles in allem war es ein sehr schönes und lehrreiches Wochenende.
Wir sind guter Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr wieder ein schönes Schulungswochenende haben werden.
Bis bald, vielleicht zur Weihnachtsfeier,

Der Vorstand

Minigolf und Picknick zum Frühlingsfest

Trotz aprilhaften Wetters, trafen sich die Diabeteskids Leipzig am 23. April im Clara-Zetkin-Park zu ihren alljährlichen Frühlingsfest. Diesmal konnte man seine Fähigkeiten im Minigolf auf der Anlage des BSV AOK Leipzig e.V. testen. Nach einer kundigen Einweisung ging es auf die wettkampftaugliche 18-Loch-Bahn. Alle gaben ihr Bestes und hatten viel Spaß dabei, auch wenn der Ball mal nicht in den 6 Schlägen pro Bahn eingelocht werden konnte.

Alle hatte sich danach eine Stärkung verdient. Dank der mitgebrachten Zutaten aller Familien kam ein leckeres Büffet zusammen. Das Wetter zeigt sich dann doch noch versöhnlich, und es regnete wenigsten nicht.

Bilder der Veranstaltung könnt ihr euch in der Fotogalerie anschauen.

Mein Leben mit Diabetes

Kurzmitteilung

Im Rahmen einer Projektarbeit schrieb Lisa (von den Diabetes Kids Leipzig) in der Schule einen Artikel über ein Thema, welches sie sehr bewegt. Sie wurde für diesen Artikel von der Mitteldeutschen Zeitung ausgezeichnet. (Siehe Bild)

„Ich bin vierzehn Jahre alt und hab schon fast mein ganzes Leben Diabetes

Ich habe mit vier Jahren Diabetes Typ I bekommen. Es waren die typischen Anzeichen wie viel Trinken, oft auf Toilette müssen oder auch erbrechen. Meine Eltern und ich sind früh am Morgen zum Arzt gegangen und der hat gesagt, wir sollen sofort ins Krankenhaus. Dort kam die Diagnose, dass es Diabetes ist.

Diabetes Typ I ist eine Autoimmunerkrankung, das heißt, dass man diese Krankheit sein ganzes Leben hat. Es gibt zwei Möglichkeiten sie zu therapieren. Entweder man spritzt sich zu jeder Mahlzeit oder man gibt sich mit einer Insulinpumpe immer zu jeder Mahlzeit durch einen Katheter mit einer Nadel Insulin ab. Ich war damals zehn Tage im Krankenhaus und hab gespritzt. Als ich wieder nach Hause konnte, war ich erstmal ein paar Wochen Zuhause.

Ich bin ja noch in den Kindergarten gegangen und dort sind alle super damit umgegangen. Natürlich war diese Anfangszeit für meine Eltern und mich nicht leicht, ich war ja noch recht klein, also war ich von meinen Eltern abhängig. Frühs bevor ich in den Kindergarten ging, haben meine Eltern mir eine Spritze gegeben, die für Frühstück und Mittag wirkte. Abends haben wir normal gespritzt.

Nach einem Jahr mit dem Spritzen, haben meine Eltern und ich uns dazu entschieden, auf Pumpe zu wechseln. Das heißt fünf Tage Krankenhaus zur Einstellung. Insulinpumpe heißt, dass man einen Katheter mit Nadel in Bauch, Bein oder Po sticht und dadurch das Insulin bekommt. Der Katheter ist dabei mit der Insulinpumpe durch ein Schlauch verbunden. Den Katheter muss man allerdings aller zwei bis drei Tage wechseln. Ich war damals erst fünf Jahre alt und ich konnte den nicht selber wechseln, also haben das meine Eltern gemacht. Zum Mittag kam eine Krankenschwester und hat mir gesagt, wieviel Insulin ich mir zum Mittag geben soll. Meine Eltern und ich waren mit der Insulinpumpe zufrieden, weil wir den Katheter besser fanden als zu jedem Essen spritzen zu müssen. Dies ist aber jedem Diabetiker selbst überlassen, wofür er sich entscheidet. Als ich in die Grundschule kam, ging auch alles gut. Alle kamen auch gut mit der Krankheit klar und unterstützten mich. Die Krankenschwester kam bis zur vierten Klasse. Ab der ersten Klasse bin ich mit einem Verein in ein Ferienlager gefahren. Es ist ein Verein zur Förderung diabetischer Kinder und Jugendliche. Er heißt diabetes-kids leipzig. Meine Mutter ist auf den Verein gestoßen, da lag ich noch im Krankenhaus, als ich Diabetes bekommen habe. Der Verein veranstaltet jedes Jahr: Frühlings-und Sommerfeste, eine Weihnachtsfeier und – wie schon erwähnt – ein einwöchiges Ferienlager.

Als ich das erste Mal mitgefahren bin, bin ich alleine ohne meine Eltern gefahren. Dort hab ich viele andere Kinder und Jugendliche mit Diabetes kennen gelernt. Die Betreuer arbeiten mit Ärzten und Krankenschwestern der Uni Leipzig zusammen. Als ich das zweite Mal mitgefahren bin, ist mein Vater als Betreuer mitgefahren. Er fährt heute noch mit und ist auch im Vorstand. Der Verein finanziert sich mit Spenden und den Gebühren der Mitgliedschaft. Ich fahre auch noch mit und will es auch noch in Zukunft machen. Wenn ich älter bin, will ich auch als Betreuerin mitfahren. Seit drei Jahren veranstaltet das Krankenhaus zusammen mit dem Verein ein Jugendwochenende. Dort fahren Jugendliche ab vierzehn Jahren mit. Es wird über Drogen, Sex und Alkohol in Zusammenhang mit Diabetes geredet. Sport ist auch ebenfalls angesagt. Bei den Veranstaltungen des Vereins habe ich viele Freunde gefunden mit denen ich mich in meiner Freizeit auch heute noch treffe. Als ich aufs Gymnasium gekommen bin, habe ich gelernt, alleine Katheter zu wechseln. Ich hatte früher immer Angst davor und konnte mich nicht überwinden, doch irgendwann hab ich es geschafft. In der siebten Klasse ging beim Katheterwechseln öfters mal was schief. Viele Katheter sind abgeknickt gewesen und so haben wir es mit einem Stahlkatheter probiert, der nicht abknicken kann. Doch der hat auch bloß Probleme gemacht. Er saß öfters nicht richtig und tat manchmal weh. Diese Zeit war nicht schön für uns. Dann hab ich eine Freundin aus dem Verein gefragt, wie es bei ihr läuft, weil sie noch einen anderen Katheter benutzt. Sie hat gesagt, sie komme mit denen super klar. Da wollte ich die auch mal ausprobieren. Sie sind gut, taten aber öfters mal weh. Meine Eltern haben dann eine Creme besorgt, die die Haut betäubt. Ich benutze die Katheter plus die Creme jetzt seit einem Jahr und komme super damit klar. Seit dem ich mit dem Diabetes so gut klar komme, fahre ich in den Ferien alleine nur mit einer Freundin zu meinen Großeltern an die Ostsee. Vorher war daran nicht zu denken. Auch auf Klassenfahrt war ich bis jetzt noch nicht alleine und heute freue ich mich schon auf die nächste Klassenfahrt, weil ich da zum ersten Mal ohne Eltern fahren kann. Meine Freunde und meine Eltern unterstützen mich stets, ob in guten oder schlechten Zeiten und auch die Ärzte, Krankenschwestern der Universität Leipzig und viele mehr helfen mir immer, wenn etwas ist.

Lisa Haustein“

 

Zeitungsartikel